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Markt Arberg

Geschichte der übrigen Ortsteile

Hier finden Sie die Geschichte der übrigen Ortsteile in der Übersicht.

Mörsach

  • 1468: Frühmessstiftung in die zur Pfarrei Arberg gehörige Antoniuskapelle
  • 1476/77: Stiftung der Pfarrei, Pfarrkirche St. Antonius
  • Um 1400: Langhaus mit Sakramentsnische
  • Nach 1450: Chor, Treppentürmchen und Turm
  • Um 1490: Portal an der Südseite
  • 1797: achteckiger Turmaufsatz
  • Ab 1863: neugotische Innenrenovierung
  • 1872: Hochaltar unter Verwendung von Schreinfiguren um 1480 und Flügeltafelbilder von 1518 mit Darstellungen zur Otilienlegende. Östlich des Chores abgedeckter brunnenartiger Quellfluss, Otilienbrünnlein genannt, dessen Wasser bei Walfahrten gegen Augenleiden begehrt war.
  • nach 1950: Eine 1498 gegossene Glocke aus Schmottseifen im Riesengebirge gelangt über Hamburg in den Glockenstuhl von Mörsach. Sie sollte ursprünglich für Kriegszwecke eingeschmolzen werden.
  • 1615: 22 Anwesen.
    Grundherren: Hochstift Eichstätt 17, St.Veitstift Herrieden 3 und Zweite Pfarrstelle Gunzenhausen 2.
    Zum Vergleich um 1670: 19 Anwesen und 1960: 24 Anwesen.
  • 1702: Neubau des Schul- und früheren Meßnerhauses
  • 1971: zum Markt Arberg eingemeindet

Waffenmühle

  • 1615: 8 Anwesen. Grundherren: Hochstift Eichstätt 8, davon 1 ehemalig zu den Herren von Seckendorf zu Bechhofen gehörig.
    Zum Vergleich 2002: 8 Anwesen

Unterschönau/Oberschönau

  • 1615: Zusammen 8 Anwesen und 1 Hirtenhaus, sämtliche dem Hochstift Eichstätt zinspflichtig. Zum Vergleich 2002: 13 Anwesen
  • 1629: Bildsäule am Arberger Weg
  • 18 Jh.: Feldkapelle Unterschönau wird gebaut.
  • 1757: Ortskapelle Oberschönau wird errichtet.

Gothendorf

  • 1615: 6 Anwesen zum Hochstift Eichstätt zinspflichtig. Zum Vergleich 2002: 8 Anwesen

Georgenhaag

  • 1284: Ersterwähnung
  • 1480: Filialkirche von Arberg.
    Der Legende nach von einem leprösen Bischof gebaut.
  • 1615: 6 Anwesen zum Hochstift Eichstätt zinspflichtig.
    Zum Vergleich 2002: 14 Anwesen

Kemmathen

Herkunftsort väterlicherseits des ehemaligen Bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß.

  • 1517: Verlauf der Fraischgrenze zwischen dem Hochstift Eichstätt und dem Markgrafentum Ansbach am Südrand des Weilers in Richtung Heideforst.
  • 1615: 15 Anwesen.
    Grundherren: Hochstift Eichstätt 12 (davon 3 zur Eyburg und dem Erbschenkenamt gehörige Anwesen) Markgraftum 3.
    Zum Vergleich 2002: 28 Anwesen
  • 1818: Zusammenschluss mit der Gemeinde Goldbühl zur Gemeinde Kemmathen-Goldbühl
  • 1971: Eingemeindung nach Arberg

Goldbühl

  • Um 1175: älteste archäol. Funde. Rodungssiedlung am Rande des Eichstätter Forstes Klobenbruck. Nördlich des Ortes archäologisch ergrabene Wüstung mit Funden zwischen 1275 - 1400 darunter ein Spielzeugpferdchen.
  • 1322: erste Namensnennung
  • 1517: Die Hochgerichtsbarkeitsgrenze zwischen dem Hochstift Eichstätt und dem Markgraftum verläuft unmittelbar südlich des Weilers.
  • 1615: 10 Anwesen. Grundherren: Hochstift Eichstätt 7, Markgräfl. Oberamt Gunzenhausen 2 (davon 1 ehem. Kloster Heilsbronn), 1 Lentersheim- Mur (später Deutschorden). Zum Vergleich: 2002 28 Anwesen
  • 1818: Zusammenlegung mit Kemmathen zur Gemeinde Kemmathen-Goldbühl
  • 1971: Eingemeindung nach Arberg

Kleinlellenfeld

Kleinlellenfeld: Alter Ortsname Oberlellenfeld.

  • 1525: Besitzer von 13 Anwesen beteiligen sich am Bauernaufstand
  • 1556: König Ferdinand I gibt Georg Ludwig von Eyb die Erlaubnis, ein bürgerliches Gericht in Oberlellenfeld einzurichten.
  • 1590: Sitz einer markgräflichen Wildmeisterei und Zollstelle
  • 1615: 21 Anwesen. Grundherren: Hochstift Eichstätt 11 (davon die Herren von Eyb- Cronheim 9 und Eyburg 2), Markgraftum Ansbach 9 (davon 2 ehem. Kloster Heilsbronn). Zum Vergleich 2002: 53 Anwesen.
  • 1885: Das Forstrevier Lellenfeld im Forstamt Gunzenhausen wird eigenständiges Forstamt.
  • 1963: Auflösung des Forstamtes, seitdem Forstamt Dinkelsbühl
  • 1971: Gemeindezusammenlegung mit der Gemeinde Großlellenfeld zur Gemeinde Lellenfeld

Eybburg

Eybburg: Alter Name Loch- oder Lohhof.

  • 15.Jh.: Befestigter Lehensssitz der Erbschenken des Hochstiftes Eichstätt. Als Raubritternest verschrien.
  • 1487: Von den Herren von Eyb-Sommersdorf neu erbaut und in Eybburg umbenannt; anschließend hochstift-eichstättisches Lehen. Erhalten sind Zwingermauern, Wassergräben, 2 Turmfundamente und eine Kapelle im ehemaligen Zugbrückeneingang.
  • 1533: Nach der Reichsacht über Karl Schenken von Arberg verleiht Bischof Gabriel von Eyb dem Besitzer der Eybburg, Georg Ludwig dem Jüngeren von Eyb und seinen Erben das Erbschenkenamt
  • Heute: Privatbesitz. Nicht zugänglich.
  • 2002: 5 Anwesen
http://www.arberg.de//gemeinde-wirtschaft/geschichte-ortsteile/geschichte-der-uebrigen-ortsteile