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Markt Arberg

Skulptur am Marktplatz

Während des Zweiten Weltkrieges wohnte Charlotte Knobloch, geb. Neuland, die jetzige Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern hier in Arberg. Kreszentia Hummel nahm das jüdische Mädchen Charlotte damals auf dem elterlichen Bauernhof im katholischen Arberg auf und gab sie als ihr eigenes, uneheliches, Kind aus. Unter Einsatz ihres eigenen Lebens und ihres Rufs schützte sie so das Kind vor der Deportation durch die Nationalsozialisten, bis es bei Kriegsende 1945 mit ihrem Vater zurück nach München kehren konnte.

Um diese große menschliche Geste zu würdigen wird am Marktplatz eine Bronzeskulptur aufgestellt.

Dies ist zugleich Teil eines Projektes zur Menschenrechtsbildung in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Armin Scherb von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, welches bspw. durch einen Lernort im Arberger Torturm für Schulklassen und Interessierte ergänzt wird.

Zeitungsartikel vom 25.01.2020 aus dem AltmühlBoten

Artikel aus der Zeitschrift "Forum Politikunterricht" (PDF-Datei)

Förderung der Bronzestatue

Der Markt Arberg bedankt sich recht herzlich bei allen beteiligten Akteuren des Projekts.

Förderung (PDF-Datei)

http://www.arberg.de//gemeinde-wirtschaft/projekte/bronzestatue-im-gedenk-lernort-arberg